Erreichbarkeitsmodell

Die von S&W konzipierten Erreichbarkeitsmodelle zählen aufgrund ihrer theoretischen Fundierung, praktischen und politischen Relevanz und ihrer Visualisierungstechniken zu den anerkanntesten Modellen dieser Art in Europa. Sie werden auf allen räumlichen Ebenen (auch grenzübergreifend) vom lokalen über den regionalen, nationalen bis zum europäischen Maßstab und in vielfältiger Detailtiefe (z.B. vollständige Integration von ÖV-Fahrplandaten mit dem ÖPNV-Modul) eingesetzt. Uni-, inter- und multimodal schließen sie zahlreiche Verkehrsträger ein (Pkw, ÖV (Gesamtangebot, Bahn, ÖPNV, flexible Bedienformen), Fahrrad/Pedelec, Fußgängerverkehre, Elektromobilität, Straßen- und Schienengüterverkehr, Schifffahrt, Flugzeug).

Alle S&W-Erreichbarkeitsmodelle lassen sich modular mit Geo-Informationssystemen verknüpfen. Dies reicht von losen Verknüpfungen über Datenschnittstellen bis zu einer eng verknüpften direkten Implementierung von Erreichbarkeitsanalysen in Geoinformationssystemen (ArcGIS, QGIS). Je nach Fragestellung und Untersuchungszweck wird schnittstellen­basiert auf unterschiedliche Datenquellen zugegriffen, z.B. ATKIS Basis-DLM, OSM, proprietäre Verkehrsnetzmodelle, HAFAS-Fahrplandaten, GTFS-Fahrplandaten etc.

Die Erreichbarkeitsmodelle von S&W werden kontinuierlich weiterentwickelt. Für bestimmte Anwendungszwecke sind die Erreichbarkeitsmodelle gekoppelt mit Bevölkerungsprognosemodellen, Bevölkerungsverteilungsmodellen, Siedlungsentwicklungsmodellen, Standortbewertungsmodellen, Szenario­modellen der regionalen Daseinsvorsorgeplanung oder einem Modell zur Vorausschätzung der sozioökonomischen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen (SASI-Modell).

     
Regionale Erreichbarkeit im Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und als mulitmodaler Gesamtindex